Kastration einer Hündin -
konventionelle oder endoskopische Methode ?

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Die endoskopische Kastration:

Gleich vorweg – in unserer Ambulanz bieten wir die endoskopische Kastration NICHT an und nennen Ihnen auch sogleich die Gründe dafür.

Von den Proponenten dieser Methode werden vor allem folgende Vorteile angeführt:
Weniger Schmerzen durch kleine Schnitte
Kein Aufplatzen der Wunde
Schnellere Erholungsphasen
Keine Halskrause oder Leinenzwang notwendig

Man sollte richtigerweise aber auch gewisse Nachteile nicht verheimlichen, die da wären:
Schlechteres Operationssichtfeld und damit
deutlich schlechtere Möglichkeit, auf Komplikationen wie Blutungen reagieren zu können
Elektrochirurgie statt Gefäßligaturen
Deutlich höhere Kosten für den Tierbesitzer

Zu den angeführten Vor- und Nachteilen ist somit folgendes zu sagen:
Auch bei der herkömmlichen chirurgischen Methode der Kastration wird der Hündin nicht der ganze Bauch aufgeschnitten. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man sich eine spezielle Operationstechnik aneignet, die es ermöglicht, kleine Schnitte (je nach Größe der Hündin ca 2 – max. 5 cm ) zu setzen.
Alleine damit erreicht man weniger Schmerzen – ein Aufplatzen der Wunde ist uns in 10 Jahren noch nie untergekommen. 90% aller Hündinnen kommen am nächsten Tag relativ frisch und schmerzfrei zur Kontrolle.

Abbildung einer Kastrationswunde bei einer Hündin - Vergleich 1 Euro Münze

 

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