Kastration einer Hündin -
konventionelle oder endoskopische Methode ?

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Dabei muß man natürlich schon auch erwähnen, dass dafür auch eine ausgewogene Narkose und entsprechende postoperative Analgesie (Schmerzausschaltung) ausschlaggebend ist. Auch eine Halskrause benötigen von uns operierte Hündinnen nur zu max 5%. (Diesbezüglich sind wir ohnedies der Meinung, dass mehr Halskrausen verpasst werden, als vielleicht notwendig wäre).
Weiters muß man schon bedenken, dass es bei jeder Operation zu Blutungen kommt. Mitunter können diese stärker sein als angenommen und das Operationsfeld beeinträchtigen. In diesen Fällen kann es passieren, dass Blutungen endoskopisch nicht versorgt werden können und der Bauch erst recht eröffnet werden muß.
Auch wir verwenden bei Operationen die Elektrochirurgie, allerdings nur bei kleinen Gefäßen oder zusätzlich zu Ligaturen mit selbstauflösenden Fäden – natürlich kann man Gefäße auch nur „veröden“ – wir schlafen allerdings viel besser, wenn ein Gebärmutterstumpf auch ordentlich abgebunden ist.

Zusammengefasst soll gesagt werden, dass die endoskopische Kastration mehr toll verkauft wird, als sie wirkliche Vorteile für den Patienten bringt und wie schon erwähnt, kann, eine entsprechenden Technik vorausgesetzt, auch bei der herkömmlichen Methode der chirurgische Schnitt sehr klein gehalten werden.
Die Endoskopie ist für Probeentnahmen innerer Organe, zur Ansicht innerer Hohlorgane wie Magen oder Darm, aber natürlich auch für die Untersuchung und Behandlung von Gelenkserkrankungen indiziert und wird dafür auch von uns empfohlen.
Wenn Sie noch fragen zu diesem Text haben wenden Sie sich bitte telefonisch oder via email an uns.

 

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